Willkommen auf dem Blog von Marcus K. Reif | Tel. 0700 marcusreif
Meine Arbeit im HR gibt Ihnen Zeit für Ihre! 

Ich bin Marcus K. Reif

Personaler, People-Manager, Speaker und Blogger

Meine Profession ist moderne Personalarbeit. People-Management ist mehr als die operative Arbeitsdrohne. People-Management ist gestaltend, mit Wirkung auf Kultur und Führung. Lösen wir uns vom tradierten Verständnis von Human Resources! Ich freue mich auf das gemeinsame Erlebnis hier auf dem Blog und im persönlichen Dialog.

erfahren Sie über moderne Personalarbeit

Die moderne HR-Arbeit, New Work, Recruiting & Employer-Branding, die Führung und Kultur, das Talent-Management bis hin zur Arbeitswelt und deren Digitalisierung stehen im Vordergrund des Blogs. Viel Vergnügen beim Stöbern.

über mich

Dieser Blog ist ein Spiegel meiner Arbeit und existiert seit 1998. Ich bin HRler und Recruiter, lebe Employer-Branding durch und durch, mit Leib und Seele. Ob Kommunikation klassisch oder digital – ich schätze einen guten Dialog. Seit 1997 beschäftige ich mich beruflich mit Recruiting und moderner Personalarbeit. Seit über 20 Jahren wirke ich auch kommunalpolitisch.

Meine Profession

Meine gute Arbeit gibt Ihnen Zeit für Ihre!

Schätzen Sie gestaltende Personalarbeit? Oder reicht Ihnen der Ansatz der operativen Arbeitsdrohne? Wir brauchen flächendeckend moderne professionelle Personalarbeit. Das sind nicht nur Prozessfragen, sondern es geht um Kultur und Führung. Bei New Work geht es nicht länger um Kommando und Kontrolle, sondern um die Prinzipien der Netzwerkökonomie: Offenheit, Eigenverantwortung und Kooperation.

in den meisten Unternehmen investieren Führungskräfte 2 % ihrer Zeit fürs Recruiting, aber 75 % ihrer Zeit aufs Managen ihrer Einstellungsfehler

Employer Branding ist kein Prozess, sondern ein Resultat!

moderne Personalarbeit muss gestaltend sein

Personalgewinnung ist strategisch und ist kein operativ wirkender Fluktuationsausgleich

nicht jeder Kandidat muss durch den Ring des Hiring-Managers springen

kennen Sie den Spruch auch? Potenzial erkenne ich in zwei Minuten? - das ist der erste Beurteilungsfehler im Recruiting

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GLINT - Personalstrategien für die neue Arbeitswelt

Ich versuche regelmäßig neue Themen aufzugreifen oder bestehende Herausforderungen in der Personalarbeit zu beleuchten. Hier finden Sie meine aktuellen Beiträge im Blog, chronologisch sortiert:

Dunning-Kruger-Effekt

"Potenzial erkenne ich in zwei Minuten". Schon mal gehört? Wer solch eine Aussage beobachtet, wird Zeuge eines Effekts, den David Dunning und Justin Kruger im Jahr 1999 das erste Mal unter dem Titel "Unskilled and Unaware of It: How Difficulties in Recognizing One’s Own Incompetence Lead to Inflated Self-Assessments" publizierten. Der Dunning-Kruger-Effekt bezeichnet die kognitive Verzerrung im...

Off-Limit-Situation: Abwerbeverbote in aller Regel unwirksam

In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit, was in vielen Situationen in der Personalarbeit auch eigene Beispiele hervorzaubert. Beispielsweise gehört es zum guten Ton in der Zusammenarbeit mit Personalberatern, eine Off-Limit-Vereinbarung zu treffen. Als "Off Limits" bezeichnen wir im Rahmen der Mandatierung einer Personalberatung eine Tabuzone, innerhalb derer diese nicht nach Kandidaten suchen darf. Das können befreundete Unternehmen sein,...

Sind wir zu beschäftigt für die eigene Karriere?

Hand aufs Herz. Wir sind alle noch in dem Fahrwasser der Talenteknappheit und des War for Talent unterwegs. Wer von uns hätte sich vorstellen können, dass mal etwas geschieht, was die schier unfassbar intensiven Recruiting-Bemühungen derart erlahmen lässt? Selbst Zukunftsforscher prognostizierten, dass eine Wirtschaftskrise nicht zu Massenentlassungen führen wird, weil der Wert des Talents so exorbitant hoch ist. Wir im Recruiting fühlten uns...

Was ist eigentlich eine Employer-Value-Proposition?

Als Recruiter ist es einfach, immer mal wieder über den eigenen Recruiting-Prozess aus der Sicht des Bewerbers und natürlich aus Sicht des Unternehmens nachzudenken. Wichtig ist mittlerweile, dass eine rein innengerichtete Personalauswahl, bei der jeder Kandidat durch jeden Reifen springen muss, der Vergangenheit angehört. Eine Pandemie alleine ändert nicht die Wechselwirkung aus dem demografischen Wandel – wir haben eine Talenteknappheit! Also...

Mythos Probezeit einfach erklärt

Welcher Recruiter (w/m/d) hörte das nicht schon mal. Da verlangt ein Kandidat (ebenfalls w/m/d), dass die Probezeit aus dem Vertrag gestrichen wird. Und mitten in der Pandemie kommt ab und an die Frage aus den Fachbereichen auf: "können wir die Probezeit verlängern? Es war wegen Homeoffice (oder Kurzarbeit) zu wenig Zeit, den Mitarbeiter korrekt zu beurteilen". Da geschehen natürlich mehrere Fehler zur gleichen Zeit. Zum einen müssen wir in der...

War for Talent? War for Bullshit! Weshalb Arbeitgeber bei moderner Arbeitskultur versagen

Arbeitskultur: Mitarbeiter kündigen, weil die Arbeitswelt 4.0 nicht mit der Unternehmenskultur 1.0 funktioniert. Der alte Dreiklang “Menschen kommen wegen des Brandings, sie bleiben wegen der Arbeitsinhalte und sie verlassen ihre Führungskräfte” gilt darüber hinaus. Die Kündigung entsteht selten direkt faktisch. Mitarbeiter kommen an einen Punkt, an dem sie empfänglich sind für einen Jobwechsel oder auch an einen Punkt der inneren Kündigung...

meine jüngsten Beiträge

Dunning-Kruger-Effekt

Dunning-Kruger-Effekt

"Potenzial erkenne ich in zwei Minuten". Schon mal gehört? Wer solch eine Aussage beobachtet, wird Zeuge eines Effekts, den David Dunning und Justin Kruger im Jahr 1999 das erste Mal unter dem Titel "Unskilled and Unaware of It: How...

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Sind wir zu beschäftigt für die eigene Karriere?

Sind wir zu beschäftigt für die eigene Karriere?

Hand aufs Herz. Wir sind alle noch in dem Fahrwasser der Talenteknappheit und des War for Talent unterwegs. Wer von uns hätte sich vorstellen können, dass mal etwas geschieht, was die schier unfassbar intensiven Recruiting-Bemühungen derart erlahmen lässt? Selbst...

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Anachronistische Personalarbeit

Wir organisieren Arbeit wie vor 60 Jahren Im Jahr 1930 prognostizierte der Ökonom John Maynard Keynes seinen Enkeln, sie würden in einigen Jahren nur noch 15 Stunden in der Woche mit der Arbeit verbringen müssen. Mehr wäre nicht nötig.  Arbeit ist das, was wir tun. Nicht mehr der Ort, zu dem wir gehen #NewWork

Das Recruiting-Dilemma
Das Recruiting-Dilemma ist ja, dass wir oftmals innengerichtet agieren. Fachbereiche investieren zu wenig in gute Führung und moderne Kultur, kaum Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort. Und das drückt Fluktuation nach oben. Die Auswirkung aus der Fluktuation wird intern direkt ans Recruiting durchgereicht. Umgehend ist nun dafür zu sorgen, dass ein adäquater, gleich kompetenter und rasch verfügbarer neuer Kollege gefunden wird. Das löst in Summe einen Prozess aus, bei dem es darum geht, viele Bewerbungen zu generieren. Recruiter stehen knietief im operativen Prozess und beschäftigen sich in vielen Stunden des Tages mit Screening eingegangener Bewerbungen. Selbst das Active Sourcing als wirkungsvolles Instrument bleibt stiefmütterlich im Werkzeugkasten. Keine Zeit, ist allenthalben zu hören. Und deshalb bleibt die Wahrnehmung, dass die Arbeit der Recruiter oft ineffizient, teuer und fehlerhaft ist. Unser Fokus liegt zu sehr auf Prozessen und nicht auf Kandidaten.“ Unter diesen Bedingungen selbstorganisiert und eigenverantwortlich zu arbeiten, ist extrem herausfordernd. Ständig müssen Anforderungen von außen bedient werden und der Druck ist groß. Wenn dann der Anspruch vorhanden ist, neben der operativen Abarbeitung der Aufträge, tatsächlich die eigene Arbeit qualitativ weiter zu entwickeln, wird es wirklich schwierig. Das kann man nur, wenn der Wille sehr groß ist, sich und das Unternehmen entgegen aller Hindernisse weiter zu entwickeln, gepaart mit starker Selbstoptimierung und auch mal nein sagen zu können.
modernes Leadership
Manchen Führungskräften möchte man raten, einmal sich selbst zu begegnen. Wir erleben zu wenig positive Erlebnisse durch gute Führung. Weisung, Kontrollbedürfnis und Mikromanagement herrschen allzu oft vor. Lassen Sie uns modernes Leadership vorlegen!
Hire character, train skills
Gerade in den HR- und People-Disziplinen sind Haltung und der Wille zur gestaltenden Rolle unabdingbar. Hören Sie auf, nur nach Lebenslauf und Noten zu rekrutieren.
Toolset, Skillset, Mindset
Der Lebenslauf und die Bewerbung beinhalten keinerlei Aussage über mögliche Performance des Kandidaten. Rekrutieren Sie nach Potenzial und Talent, deshalb schauen Sie mehr auf Toolset, Skillset und Mindset. 
Einstellungen kosten zw. 50-75 % des Jahresgehalts
Daher wäre es schon sehr wichtig, dass diese Kosten auch die richtige Rendite abwerfen. Doch wir rekrutieren immer noch nach Lebenslauf, Noten und Bauchgefühl anhand tradierter Stereotypen. Das führt zu Fehlentscheidungen. Die Kosten solcher Fehlentscheidungen summieren sich auf das 1,5- bis 3-fache eines Jahresgehalts.
agile Arbeitsorganisation
bisher laufen die Debatten unter dem Schlagwort New Work. Die Möglichkeit, Arbeit von zu Hause oder einem anderen Ort aus zu erledigen, eine Vertrauenskultur, die darauf basiert, dass die Aufgaben erfüllt werden und nicht nur Zeit abgesessen wird. Die Selbstverständlichkeit, dass Arbeitnehmer zeitweise weniger arbeiten und dabei trotzdem Führungspositionen innehaben. Offenheit für individuelle Experimente, ob Telearbeit vom anderen Ende der Welt oder immer unterwegs mit nur einem Smartphone als Arbeitsgerät.

über mich

Seit 1997 beschäftige ich mich mit der HR-Disziplin, in großen Teilen mit moderner Personalorganisation und Recruiting, zu der heute neben der klassischen Personalgewinnung auch die Schlagworte Employer-Branding, Hochschulmarketing, Sourcing und Talentmanagement gehören. Aber auch mehrere internationale HR-Transformationen durfte ich begleiten, was wirklich bereichernde Erfahrungen sind. Das Thema der Gegenwart ist der Kulturwandel und die digitale Transformation, die mich beruflich als Personalleiter beschäftigen.

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Meine Überzeugungen! 
“Homeoffice setzt sich noch nicht mit aller Macht durch. Und zwar nicht, weil sich das Aufgabengebiet oder die Tätigkeit dafür nicht eignet, sondern wegen des drohenden Kontrollverlusts der Führungskräfte”

“Wenn wir Menschen sagen, wie sie ihren Job machen sollen, erhalten wir Arbeiter. Wenn wir Menschen vertrauen, den Job bestmöglich zu tun, erhalten wir Leader.”

“Wir müssen dem entgegenwirken und brauchen eine sehr gute Candidate-Experience, müssen neuen Kollegen mit bestem Onboarding bei Seite stehen und ihnen in der Karriere Sinn, Relevanz und Herausforderungen bieten, um sich weiterzuentwickeln.”

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