Der befreundete Blog rekrutierungserfolg.de hat acht HR-Blogger befragt, was für sie Rekrutierungserfolg ausmacht. Ich freue mich, hier einen kleinen Beitrag beigesteuert zu haben:

Was ist eigentlich Rekrutierungserfolg? 8 HR-Blogger antworten

Den eigenen Arbeitgeber modern gestalten – Marcus K. Reif

Marcus K. Reif

Marcus K. Reif

Recruiting wird landauf, landab als operativer Ausgleich für Fluktuation betrachtet. Doch unsere Arbeit ist deutlich strategischer als das bloße Füllen von Fluktuationslücken. Die Kompetenzen heute und von morgen sind deutlich andere als vor zehn oder zwanzig Jahren. Profile entwickeln sich weiter, Arbeitskräfte sind durch den demografischen Faktor und neue Kompetenzen, auch bedingt durch die zunehmende Digitalisierung, immer schwieriger zu finden. Heute geht es im Recruiting doch um wesentlich mehr als die Stellenausschreibung, das Beten, dass sich jemand darauf bewirbt, oder das reine Sichten von eingehenden Bewerbungen. Eine moderne Personalgewinnung zu haben, bedeutet, für alte und neue Zielgruppen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Wir benötigen die Fähigkeit für den Kulturwandel, um für nachfolgende Generationen ebenfalls als Ort für ihre Karriere wahrgenommen zu werden. Denn Kandidaten springen nicht mehr durch jeden Ring, der ihnen hingehalten wird. Recruiting, die Recuiterinnen und Recruiter sind Seismografen in einer disruptiven und schnell sich ändernden Welt. Damit werden wir zu einem wichtigen Ratgeber für die Fachbereiche und gehen weg vom „process pushing“. Der Rekrutierungserfolg ist aus meiner Sicht, den eigenen Arbeitgeber modern zu gestalten, um zur richtigen Zeit die benötigten Talente mit den richtigen Kompetenzen zu gewinnen.

Erfolgsfaktoren im Recruiting-Prozess

1.) Business acumen – ein sehr gutes Verständnis für das Business zu haben, um deren Bedürfnisse adäquat zu bedienen, gepaart mit Resultat- und Handlungsorientierung.
2.) Digitalkompetenz – 2/3 unserer Kinder werden Jobs haben, die es heute noch nicht gibt. Darauf müssen wir uns einstellen. Immer mehr Möglichkeiten zur aktiven Ansprache von Talenten, neue Jobfamilien mit neuen Kompetenzen kommen auf. Wir müssen unseren Kandidatenmarkt im Recruiting widerspiegeln.
3.) Kommunikationsleidenschaft – die Recruiter leben vom Dialog. Mit Fachbereichen, mit Kandidaten und mit Talenten, die sie als Kandidaten gewinnen wollen. Ohne eine ausgeprägte Leidenschaft für gute Kommunikation wird sich kein Erfolg einstellen. Dazu gehört auch ein hohes Maß an Empathie.

Die anderen sehr lesenswerten sieben Antwortpassagen von Stefan Scheller, Claudia Lorber, Jörg Buckmann, Jo Diercks, Stefan Döring, Simon Janson und Robindro Ullah sowie der Nachweis der Quelle unter rekrutierungserfolg.de

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif