Willkommen auf dem Blog von Marcus K. Reif | Meine Arbeit gibt Ihnen Zeit für Ihre!

Ich sprach in der Woche vom 26. April mit der Wirtschaftswoche. Anlass war der Vollzug der Übernahme von Twitter durch Elon Musk. Den pedantische und kleinteilige Führungsstil von Elon Musk bei seinen Firmen war Anlass. Ich durfte meine Sicht auf das Micromanagement beisteuern und hoffe, ich habe differenziert genug meine Sicht als Personaler geteilt. Der Artikel ist am 27. April 2022 erschienen: MISSTRAUEN, DRUCK UND KONTROLLEMit seinem Führungsstil bedroht Elon Musk Twitters Firmenkultur

Meine Statements

Mit seinem Führungsstil bedroht Elon Musk Twitters Firmenkultur

Der detailverliebte Mikromanager Elon Musk kauft Twitter. Was das für die Arbeitskultur bedeutet und worauf sich die Mitarbeiter bei Twitter einstellen müssen, zeigt sich schon heute bei Musks anderen Firmen.

[…] Dieses fehlende Vertrauen macht nach Auffassung von Managementforschern und Personalexperten Chefs zu Mikromanagern – und kann Firmen um Erfolg und Existenz bringen kann. „Mikromanager zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihren Mitarbeitern keinen Raum zur Entfaltung lassen, sondern nur nach dem Grundsatz ‚Command and Control‘ handeln“, sagt etwa der langjährige Personaler und Blogger Marcus Reif, der in den Personalabteilungen von Accenture, EY und Goldman Sachs arbeitete. Chefs, die von oben herab Befehle erteilen und die ihre Mitarbeiter bei der Ausführung dann penibel kontrollieren, stehen sinnbildhaft für diesen Managementansatz. Ihr Stil zeichne sich etwa dadurch aus, dass sie etliche Abstimmungsrunden oder Reportings einführen, so Reif. Andere Mikromanager wollten sogar Mails kontrollieren, bevor ihre Mitarbeiter sie rausschicken. Kontrollfreaks auf dem Chefposten können diverse negative Folgen für den Betrieb haben. Eine davon: „Mikromanagement killt die Innovationsfähigkeit“, sagt Reif. […]

[…] „Wir sehen ganz deutlich, dass Mitarbeiter, die unter Mikromanagern arbeiten, häufiger krank sind. Unter diesen toxischen Managern ist die Fluktuation höher und die Zufriedenheit der Belegschaft geringer“, sagt Personaler Reif. […]

[…] Und doch schreibt Personaler Reif Musk zu, eine „Hypergrowth-Kultur“ in Unternehmen zu bringen. Mit einer extrem tiefen Detailverliebtheit, die er von seinen Mitarbeitern ebenso erwarte, sei es Musk gelungen, bei all seinen Firmen das übergeordnete Ziel zu erreichen: Innovation. „Seinen Führungsstil muss man vom in Deutschland verbreiteten Mikromanaging, das sehr bürokratisch geprägt ist, trennen“, sagt Reif.

[…] Es geht bei dem Kurznachrichtendienst längst nicht mehr um Wachstum um jeden Preis. Und so glaubt auch Reif, dass Musk nicht gut beraten wäre, „seinen von Tesla und SpaceX bekannten Führungsstil bei einem mittlerweile gestandenen Unternehmen wie Twitter zu etablieren“. […]

[…] Nur lässt sich das wohl kaum verhindern. Reif weiß: „Häufig merken Mikromanager nicht mal etwas von Ihrem Kontrollbedürfnis. Vielmehr sind sie der Auffassung, dass die Mitarbeiter bei ihrer Geschwindigkeit nicht mithalten können und sie diese deshalb mit mehr Kontrollen vor Fehlern bewahren.“ Ihnen fehle die Selbstreflexion. Reif erlebte selbst auf Partys, wie Mikromanager über die langsamen Kollegen klagten, sagt er. […]

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf der Wirtschaftswoche unter MISSTRAUEN, DRUCK UND KONTROLLEMit seinem Führungsstil bedroht Elon Musk Twitters Firmenkultur

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