Willkommen auf dem Blog von Marcus K. Reif | Meine Arbeit gibt Ihnen Zeit fรผr Ihre!

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Wir Personaler und insbesondere die Fรผhrungskrรคfte haben durch COVID-19 umgedacht. Und dabei wird es nicht bleiben, das Umdenken stoppt nicht bei der Verabreichung einer Impfung. Die Organisation der Arbeit hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum weiterentwickelt. Die Prรคmissen sind immer noch identisch zu der Arbeitsorganisation von vor 60 Jahren: 40 Stunden die Woche, Prรคsenz vor Ort, Inputorientierung, wenig strategische Fรผhrung, viel Micromanagement, kaum Mut zu neuen Wegen, weit verbreitete Risikominimierung in der linearen Fรผhrung. Im Jahr 1930 prognostizierte der ร–konom John Maynard Keynes seinen Enkeln, sie wรผrden in einigen Jahren nur noch 15 Stunden in der Woche mit der Arbeit verbringen mรผssen. Mehr wรคre nicht nรถtig. Und es kam anders! 

โ€žWir schรคtzen unsere Bรผros sehr, wir schรคtzen die Kultur dort, aber ich denke, wir mรผssen mehr Flexibilitรคt ermรถglichen.โ€œ

โ€“ Alphabet-Chef Sundar Pichai

Arbeit ist nicht mehr der Ort, zu dem wir gehen, sondern das, was wir tun

Henry Ford fรผhrte die 40-Stundenwoche ein. Seit Henry Ford hat sich am Ansatz, wie wir Arbeit organisieren, wenig getan. Die Technologisierung brachte uns das Internet, Mobiltelefone und Notebooks, zunehmende Automatisierung und Steuerung durch prozessbegleitende IT. Eine Errungenschaft daraus ist rรคumliche Flexibilitรคt โ€œwo wir arbeitenโ€ und zeitliche Flexibilitรคt โ€œwann wir arbeitenโ€. Denn der Charakter der Tรคtigkeit ist schon seit Jahren nicht mehr an einen bestimmten Ort gebunden. Arbeit ist das, was wir tun. Nicht der Ort, zu dem wir gehen. Hundert Jahre spรคter gehรถrt das Modell, welches Ford populรคr machte, in vielen Lรคndern zum Alltag: acht Stunden Arbeit, acht Stunden Leben, acht Stunden Schlaf. Wir arbeiten รผblicherweise an fรผnf Tagen die Woche, dabei acht Stunden am Tag. Die Wissensarbeiter arbeiten stets am gleichen Platz in einer statischen Arbeitsumgebung, eingebettet in die typischen Managementstrukturen und Ablรคufe.

Seit 100 Jahren nun haben wir in Deutschland den 8-Stunden-Arbeitstag und seit den Sechzigern eine fรผnf-Tage-Arbeitswoche. Die seitdem gรผltige Regelung besteht aus 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit und 8 Stunden Schlaf. Realistisch gilt dieser Dreiklang kaum noch. Das Pendeln zum Arbeitsort wurde intensiviert, der Verkehr ist so verdichtet, dass selbst Kurzstrecken von 20 km in der Rushhour locker eine Dreiviertelstunde Zeit kosten. Pausen werden geschliffen und die Prรคsenzzeit hรคlt sich nicht wesentlich an die 8 Stundengrenze. Was dazu fรผhrt, dass wir โ€œfรผr den Jobโ€ eher 11-12 Stunden unterwegs sind, keine 8 Stunden Schlaf erhalten und der Rest maximal verdichtet das Leben, die Familie, die Kinder, hรคusliche Verpflichtungen und ein paar Freizeitaktivitรคten absorbiert.

Die Arbeitswelt beschรคftigt alle โ€“ Personaler, Unternehmen, Gewerkschaften und Arbeitnehmer. Deshalb ist die Forderung nach Anpassung der Wochenarbeitszeit keine falsche. Es gilt, eine Balance zu finden zwischen angemessener Bezahlung und verdienter Freizeit. Denn unser Arbeitstag ist hoch verdichtet, deutlich komplexer noch als zu Zeiten meines Vaters beispielsweise und nochmals deutlich komplexer als zu Zeiten von Henry Ford. Das fรผhrt natรผrlich immer hรคufiger zu Belastungssituationen, die an die individuellen kognitiven Leistungsgrenze stoรŸen lassen. Dabei lassen wir auch vรถllig auรŸer Acht, wie sehr sich die Arbeit fรผr das Gros der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer gewandelt hat. Als Henry Ford seine 40-Stundenwoche einfรผhrte, galt diese noch einer kรถrperlich anstrengenden Tรคtigkeit. Heute sitzen viele am Schreibtisch. Der โ€œBlaumannโ€ wandelte sich zum Wissensarbeiter. Die physische Beanspruchung wandelte sich zu einer psychischen.

Fรผhrungskrรคfte mรผssen sich darauf einstellen, dass niemals mehr alle Mitarbeiter zur gleichen Zeit im Bรผro sein werden. Die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort hat gewonnen!

โ€“ Marcus K. Reif

Neue Kultur und neue Form von Arbeit

COVID-19 fรผhrt nicht nur unsere digitale Transformation, sondern legt auch den Fokus auf eine neue Verantwortung der Arbeitgeber, wirkt also in dem Drang nach Normalitรคt auch auf New-Work-Aspekte ein. Wรคhrend gut ein Viertel der Beschรคftigten wรคhrend der COVID-19-Pandemie von zu Hause aus arbeitet, wurde zumindest die Flexibilisierung des Arbeitsorts ausprobiert. Viele mussten mehrere Dinge unter einen Hut bekommen: Homeschooling beispielsweise. Und dabei haben sich die vormals routinierten Zeitablรคufe aufgelรถst. Arbeitszeit war nicht mehr bestimmt durch die Morgenroutinen, die Hinfahrt zum Arbeitsplatz und der anschlieรŸende Beginn meines formellen 8-Stunden-Tages, sondern man setzte sich mit einem Kaffee direkt an das Notebook und legte los. Zwischendrin wurde den Kindern Essen gemacht, die Arbeitspakete der Schule verteilt, eine Maschine Wรคsche angestellt, kurz fรผr das Mittag- oder Abendessen eingekauft und vieles mehr. Diese Fluiditรคt der tรคglichen Aufgaben ist was gรคnzlich anderes als das, was wir HRler gerne als Work-Life-Balance verkauften. Wir erlebten eine echte Vereinbarkeit von Beruflichem und Privatem! Die vormaligen Tagesablรคufe sind nicht mehr in aufeinander folgenden zeitlichen Blรถcken zementiert, sondern vermischen sich und verschwimmen ineinander. Das ist eine klare Abkehr von strikten Arbeitszeiten und damit der Inputorientierung mit einer klaren Zuwendung auf die Resultate und damit der Outputorientierung!

Neue Arbeitsorganisation: echte Vereinbarkeit von Beruflichem und Privatem, Abkehr von Work-Life-Balance-Dogma, strikten Arbeitszeiten und sinnloser Inputorientierung. Fokus auf Resultate und Output! Fluiditรคt des Arbeitstages

โ€“ Marcus K. Reif

Arbeitswelt im Wandel

Wegen der Corona-Pandemie hat die Digitalisierung einen Raketenstart hingelegt. In atemberaubender Geschwindigkeit musste sich Fรผhrungskrรคfte auf die Fรผhrung auf Distanz anpassen, groรŸe Mitarbeiterpopulationen mussten von heute auf morgen ins Homeoffice wechseln. Das Ganze hat natรผrlich zwei Seiten (der Medaille). Das Fรผr und Wider brauchen wir heute nicht thematisieren, nicht alles ist perfekt, wenn man im Homeoffice arbeiten. Den ganzen Tag auf das Notebook oder Duo-Bildschirme schauen, ist auch nicht eine besonders erstrebenswerte Perspektive auf die Zukunft. Also wie sollte sich denn die Arbeitswelt wandeln, gerade mit Blick auf die Phase nach COVID-19, damit wir Sinn in unserer Tรคtigkeit, Balance unserer Arbeitszeit, Wertschรถpfung fรผr unseren Arbeitgeber und Zufriedenheit auf beiden Seiten erreichen?

Das dezentrale, vernetzte Arbeiten gibt Feingestaltung der eigenen Zeit zurรผck in Hรคnde der Angestellten. Homeoffice ist der erste und vielleicht wichtigste Schritt, das Leben nicht mehr um Arbeit zu organisieren โ€“ sondern Arbeit um das Leben: Was die ยปDuschspitzeยซ รผber die Zukunft der Arbeit verrรคt

Wie schnell wird sich die Arbeitswelt verรคndern?

Die Arbeitswelt รคndert sich zรคh und langsam. Wir halten nicht Schritt mit der hohen Dynamik und Volatilitรคt der Geschรคftsmodelle im Wandel. Was passierte die letzten 10 Jahre in der Arbeitswelt? Homeoffice gab es schon 2008. Das iPhone startete seinen technologisch-disruptiven Siegeszug ein Jahr vorher. Flexible Arbeitszeitmodelle gab es vor zehn Jahren ebenfalls schon. Also was haben wir eigentlich erreicht?

Die Corona-Krise wirkt wie ein Beschleuniger auf Verรคnderungen, die zum Teil schon im Gang waren, zum Teil noch mit Beharrungsvermรถgen kaum forciert wurden. Die Pandemie hat die ganze Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Wรคhrend quasi gestern noch Fรผhrungskrรคfte auf Bรผroprรคsenz ihrer Mitarbeiter pochten, weil nur dann eine vernรผnftige Performance zu erreichen sei, sind genau diese Fรผhrungskrรคfte nun dankbar, dass genau die gleichen Kollegen den Laden aus dem Homeoffice am Laufen halten. Viele Fรผhrungskrรคfte hatten eine groรŸe Skepsis gegenรผber flexiblen Arbeitsmodellen. Die hohe Prรคsenzorientierung wird seit Jahrzehnten durch Fรผhrungskrรคfte vorgelebt. Man schรคtzte es, seinen Mitarbeitern รผber die Schulter zu sehen. Kontrolle ist ein vorherrschendes Fรผhrungsverstรคndnis. Und nun hat mit COVID-19 ein schweres akutes respiratorisches Syndrom innerhalb von wenigen Stunden erreicht, wofรผr wir Personaler jahrzehntelang erfolglos stritten.

Post-COVID-19: mehr als 10 Mio. Deutsche werden mehr als ein Jahr lang remote gearbeitet haben

Viele Unternehmen und Fรผhrungskrรคfte, die flexiblem Arbeiten bislang kritisch gegenรผberstanden, haben ihren Widerstand gegen den heimischen Schreibtisch mehr oder weniger freiwillig aufgegeben. Nach COVID-19 und beim Start einer neuen Normalitรคt werden รผber 10 Millionen Deutsche mehr als ein Jahr in einem Home-Office- oder Remote-Office-Modell gearbeitet haben.

Und wie die Bitkom in einer Studie herausfand, ist das Gros der Menschen, die gerade remote arbeiten, alles in allem sehr zufrieden. Die Schattenseiten โ€“ mangelnde Interaktion mit Kollegen, soziale Isolation, schwierige Trennung von Beruf und Privat, keine Mahnungen bei รœberschreiten der tรคglichen Arbeitszeit usw. โ€“ gehรถren natรผrlich ebenfalls erwรคhnt. Nur den ganzen Tag auf ein Notebook starren ist eben kein erfรผllender Arbeitstag!

Wir etablieren einen neuen Tagesrhythmus

Wir haben eine Vorstellung davon, wie sich unsere Geschรคftsmodelle รคndern. Aber haben wir eine konkrete Idee, mit welchem Modell wir die Arbeit organisieren wollen? Personaler diskutieren รผber โ€œdysfunctional HRโ€ und die populรคren Unzulรคnglichkeiten des Dave-Ulrich-Modells aus deren Sicht. Wir machen uns viel zu wenig strategische Gedanken dazu, wie Arbeit der Zukunft und insbesondere Personalarbeit der Zukunft aussehen muss. Und ich bin sicher, dass โ…” unserer Kinder Jobs haben werden, die es heute noch nicht gibt. All das zeigt auf, wie sich die Arbeitswelt und deren Organisation รคndern muss.

Aus 9-to-5 wird 3-2-5

Der typische Arbeitstag in Deutschland begann um 8 Uhr in der frรผh und endete um 17 Uhr. So habe ich es noch gelernt, so gingen viele der Generationen, die heute รคlter als 40 sind, mit der Arbeitszeit um. Jรผngere Generationen haben viel mehr Vielfalt reingebracht, manche starten um halb acht, andere erst um halb zehn. Flexible Arbeitszeitmodelle ermรถglichten dies. Diese tradierte Routine wird mit der Floskel "Nine to Five" umschreiben, wenngleich da keine Pausenzeiten eingerechnet sind. Sei's drum.

3 Tage Office, 2 Tage Remote, 5 Tage Arbeit

Ich bin sicher, dass wir nach der Pandemie ein neues Arbeitsparadigma etablieren werden. Wir werden ein 3-2-5-Modell erleben. 3 Tage Office, 2 Tage Remote, 5 Tage Arbeit. In einer Phase nach COVID-19, wenn wir zu der sprichwรถrtlichen New Normality kommen, werden wir etwas anderes erleben als die รผblich tradierten Aspekte von vor COVID-19.

Wir gehen auf eine Arbeitsform zu, die aus 40 % Remote und 60 % Office besteht. Daraus kann man spannende Elemente machen. Klare Prioritรคt auf Kommunikation und bessere Vereinbarkeit des Lebens, zu dem Arbeit eben auch gehรถrt.

Die zwei Tage Home-Office sollen mehr Flexibilitรคt fรผr die Vereinbarkeit der persรถnlichen mit den beruflichen Themen bieten. Die Office-Tage hingegen werden losgelรถst von der Kultur des Rumhockens, die sowieso aus der Zeit gefallen ist, rein von der Kommunikation gekennzeichnet sein. Somit ist allen gedient. Mehr Flexibilitรคt und eine bessere Auslastung der Bรผros sind die Folge davon.

Die Vorteile durch gelegentliche Remote-Work liegen auf der Hand und wurden von der Bitkom nochmals bestรคtigt: Steigende Produktivitรคt und steigende Zufriedenheit sind zwei unglaublich starke Pfunde!

Doch der Gewinn daraus wird eine neue Arbeitskultur sein, die dem Austausch eine hรถhere Bedeutung beimisst. Endlich steht wieder das Miteinander im Vordergrund. Denn sind wir mal ehrlich, in den GroรŸraum-ร–dnissen der hiesigen Bรผros hocken doch die meisten still und mit Kopfhรถrern ausgestattet vor ihren Notebooks, um einigermaรŸen konzentriert arbeiten zu kรถnnen. Also รคndern wir doch die Arbeitsplatzorganisation direkt mit!

Das neue Paradigma

  • hรถchster Grad an Outputorientierung und radikale Eliminierung des Micromanagements
  • eine Arbeit mit mehr Sinn und Selbststeuerung vs. Management-Hierarchie
  • flexibles Arbeitsmodell, insb. bzgl. Arbeitszeit und Arbeitsort
  • Arbeit ist nicht mehr der Ort, zu dem ich gehe, sondern das, was ich tue
  • GroรŸraumbรผros sterben aus. Dies ist das Ende von Openspace
  • Distanz prรคgt die Arbeitswelt (Mindestabstรคnde werden uns noch lange begleiten) 
  • Fรผhrung wird durch neue Formen (transformationale Fรผhrung, OKR-Modelle, ausgeprรคgte Kommunikationskompetenz) weiterentwickelt werden
  • Empathie wird wichtiger in der Fรผhrung, wenn nicht elementar 
  • ebenso Fรผhrung durch Achtsamkeit
  • Kommunikation und Interaktionen sind elementar, wir mรผssen dies unter dem Abstandsgebot ermรถglichen 
  • der eigene Arbeitsplatz wird weniger bedeutsam, stirbt eventuell sogar gรคnzlich aus 
  • Smartoffice ist eine Mischung aus Prรคsenzarbeit und von zu Hause, aus Remote-Leadership und digitaler Zusammenarbeit
  • jeder Ablauf, jeder Prozess wird vollstรคndig digitalisiert 
  • Automatisierung fรผhrt zur Arbeit in Echtzeit, also ohne Vorlรคufe fรผr Planung, Implementierung, Execution, Betrieb, Optimierung und weitere Schleifen
  • der Sinn der Tรคtigkeit steht รผber allem!

Arbeitswelt nach Corona: Schluss mit Openspace und Office-Zentrierung. Kultur รคndert sich. Willkommen Smartoffice, Vertrauensarbeit und superflexible Arbeitsmodelle mit mehr Selbstbestimmung!

โ€“ Marcus K. Reif

Digitale Unternehmen und digitale Fรผhrung fรผhren zu motivierteren Mitarbeitern und mehr Innovationskraft

Digital Leadership fรผhrt zu einem Paradigmenwechsel in der Fรผhrungskultur. Die tradierten Managementstile und - prinzipien weichen gerade massiv neuen Ansรคtzen. Management ist eher verwaltend und Leadership gestaltend. Wir finden in Deutschland noch den Managementstil mit dem Fรผhrungsprinzip Command & Control. Dieses Prinzip hat sich jahrzehntelang in klassisch hierarchisch aufgestellten Organisationen durchgesetzt und ist nur schwer aus den Klamotten zu bekommen. Die rein tradierte Fรผhrungskrรคfte-Karriere, die viel mit Leiden, aber wenig mit Leidenschaft zu tun hat, wird heute als nicht erstrebenswert angesehen.

Leadership hingegen verbindet man viel mehr mit Nutzung digitaler Tools, Feedback, Vertrauen, Kundenzentrierung, Offenheit und Eigenverantwortung, Interdisziplinaritรคt, Fehlerkultur und  Fehlerlernkultur, Selbstorganisation und laterale Fรผhrung, verbunden mit Coaching, Vertrauensarbeitszeit und Commitment. Die neue Form von Fรผhrung, deren Distinktion mit dem Wort Leadership gekennzeichnet wird, betrachtet die Themen, Fragestellungen und die Risikoeinschรคtzung vรถllig anders. Leader sind Enabler. Sie sitzen bei ihren Leuten, fรผhren durch Coaching, geben Richtung vor, decken den Rรผcken bei Fehlern, lassen Freiraum fรผr Entscheidungen, geben keinen Druck weiter und fรผhren nicht auf der Detailebene. 

Flexible Arbeitsverhรคltnisse ziehen Top-Talente an

Was bedeutet, wenn ich an starren Arbeitszeitmodellen und im weiteren Sinne an starren Arbeitsorganisationsformen festhalte, bin ich automatisch nicht mehr der Employer-of-Choice fรผr die hochqualifizierten Top-Talente meiner Branche. Eine stupide Arbeitszeittreue auf die 35-42 Stunden in der Woche killt auch das letzte Fรผnkchen Innovationskraft. Lassen Sie fรผnf mal gerade sein, geben Sie Ihren Mitarbeitern Freiraum und motivieren Sie deren Eigenstรคndigkeit. Flexibilitรคt ist alles entscheidend. Die reine Input-Orientierung an gemessener Arbeitszeit muss unbedingt der Output-Orientierung mit einer Resultat- und Performance-Orientierung weichen.

Herausforderungen fรผr Arbeitgeber

Die Herausforderungen fรผr Arbeitgeber werden auch in der Post-Corona-Phase identisch sein. Diese sind beispielsweise:

  • die richtigen Talente fรผr das Unternehmen gewinnen
  • die richtigen Talente im Unternehmen halten und weiterentwickeln
  • die Workforce richtig und performanceorientiert weiterentwickeln
  • eine moderne Fรผhrung implementieren
  • eine moderne und konstruktive Unternehmenskultur implementieren
  • eine flexible und auf die Mitarbeiter ausgerichtete Form der Arbeit organisieren
  • eine flexible und moderne Vergรผtungssysteme implementieren
  • eine Feedback-Kultur entwickeln
  • nachhaltige Analytik-Systeme zur besseren Planbarkeit mit hรถherer Prognosewahrscheinlichkeit entwickeln
  • Talent-Management- und Nachfolge-Planungssystem entwickeln
  • moderne Learning-Konzepte anbieten mit einem zielgerichteten und Aufgaben-bezogenen Curriculum

Beste GrรผรŸe

Ihr Marcus K. Reif


Bitkom | Homeoffice

Und diese Studienergebnisse der Bitkom mรถchte ich gerne teilen, denn Sie passen gut zum Beitrag:

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