Januar 29, 2011 Alles!, Politik 3 Kommentare

Die Deutsche Flugsicherung DFS muss mit der Inbetriebnahme der Nordwestlandebahn am Frankfurter Flughafen die Frage beantworten, wie die Abflugrouten in Richtung Norden bei Westbetrieb ausgestaltet werden. Mit dem Planfeststellungsverfahren zur Flughafenerweiterung hat die Deutsche Flugsicherung die Auswirkungen der sogenannten Südumfliegung geprüft und in den letzten Tagen sechs Varianten für die Routen vorgeschlagen.

Die Varianten 3+4 sind rein theoretischer Natur, weil diese die Städte Flörsheim und Rüsselsheim schon über Gebühr belasten. Die Fluglärmkommission prüft nun diese Varianten.

Wenn man nach den von der DFS vergebenen Noten gehen kann, hat die Stadt Flörsheim eine gute Chance, nicht noch weiter belastet zu werden. Die Landeanflüge auf die Nordwestlandebahn von Westen her werden sicherlich krass werden.

Variante 1

Am Main wird’s leiser, in den Mainzer Vororten lauter. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) bewertet diese Variante mit der DFS-Note: 1-

Variante 2

Auch hier bekommen vor allem die Vororte von Mainz, Ginsheim-Gustavsburg, Bodenheim und Wiesbaden den Lärm ab. DFS-Note: 4

Variante 3

Belastet werden Mainzer Vororte, in dieser Variante aber Rüsselsheim, wo die Flugzeuge relativ niedrig fliegen. DFS-Note: 3

Variante 4

Die Hauptlast des Lärms beim Abflug tragen die ohnehin schon stark verlärmten Städte wie Flörsheim. DFS-Note: 5

Variante 5

Beim Abflug machen die Maschinen einen Bogen um hochbelastete Städte, wo die Flugzeuge noch geringe Höhe haben. DFS-Note: 1

Variante 6

Vergleichbar mit der Variante 5 mit den Vorzügen für Höchstbelastete und Nachteilen für weniger stark Belastete. DFS-Note: 2

Beste Grüße

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif

Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif