Februar 28, 2013 Alles!, Internet Keine Kommentare

Big Data

In allen möglichen Fachmagazinen findet man einen neuen Begriff – Big Data! Was genau bedeutet das und welche Relevanz hat das als Trend rund um Technologie und deren Relevanz für Unternehmensentscheidungen, sei es strategische oder arbeitgeberattraktivitätsorientierte Entscheidungen. Unter Big Data versteht man Technologie zur Auswertung großer Datenmengen mit dem Ziel, systematisch Erkenntnisse aus diesen Datenmengen zu gewinnen und eine hohe statistische Verlässlichkeit der Entscheidungsgrundlagen herzustellen.

Big Data kann man in die drei Segmente Volumen, Geschwindigkeit und Vielfalt ordnen. “Big” steht bereits für den Charakter großer Datenvolumen, die es zu analysieren gilt. Dass nur aktuell verfügbare Daten, die schnell analysiert werden, einen Empfehlungscharakter und Informationsgewinn darstellen, dürfte auch auf der Hand liegen. Die Königsdisziplin die vermutlich die Vielfalt – von Quellen, unterschiedlichen Formaten und Datenstrukturen. Beginnt man alleine mit den endlos vielen E-Mails, über die gewohnten Reportings aus den Basissystemen der Unternehmen, telefonischen Daten usw. Alles wird in einer Big-Data-Analyse berücksichtigt.

Big Data kann Unternehmen helfen, die richtigen Entscheidungen zu fällen. Der HR-Bereich hat eine Schlüsselfunktion in dieser Disziplin.

Was genau mit Daten anfangen?

Anschauliche Beispiele sind etwa Verkehrsanalysen in Echtzeit, Produkt-Konsum-Daten mit einzelnen Kundensegmenten zu analysieren, Konsum- und Konsumentenbewegungen darzulegen und Gemeinsamkeiten zu erkennen. So kurz nach der Landtagswahl in Niedersachsen sind natürlich praktikable Anwendungsbereiche auch die Wahl- und Wähleranalysen, die man mit dieser Technologie erstellen kann. Aus Recruiting-Gesichtspunkten spielen eine ganze Menge an Daten eine Rolle. Bewerbungspräferenz der Zielgruppe nach Hochschule, Bildungsabschluss, Studienwahl, Geschlecht oder all das in Korrelation mit dem Sourcing-Kanal. Abhängigkeiten der Zielgruppe “Bachelor-Absolventen” und gewünschter Einstellungstermine sowie die Auswirkungen eines vorangegangenen Praktikums. Bei diesen Aspekten geht es um eine belastbare, repräsentative Analyse großer Datenmengen, um vernünftige Entscheidungen mit einer Grundlage zu untermauern.

Trends und Strömungen – gerade bei Wahlen – in sozialen Netzwerken frühzeitig zu analysieren, wird künftig die Märkte sensibler und schneller machen. Daten sind Entscheidungshilfen – und zwar ziemlich valide, weil hoch repräsentativ und belastbar.

What’s in for HR?

Und wo genau liegt der Ansatz für HR? Einfache Antwort: eine fundierte und gute Analyse hilft dabei, die richtigen Personalentscheidungen und Personalpolitik-Entscheidungen zu treffen. Wer personalpolitisch-strategisch in Unternehmen wirkt, kennt die Realität. Für so ziemlich alle relevanten Entscheidungen eines Unternehmens wirkt der HR-Bereich an zentraler Stelle mit. Eine fundierte Analyse und objektive Betrachtung der Situation geht dem i. d. R. voran. Die Daten zu erhalten, ist oftmals noch recht trivial. Diese allerdings zu analysieren, ist nicht selten eine händische Tätigkeit, die viel Kapazität bindet und aufwendet, und wie immer beim Faktor Mensch natürlich mit einer gewissen Fehlertoleranz einher geht.

Studie der Experton-Group

Die Studie „Datenexplosion in der Unternehmens-IT – wie Big Data das Business und die IT verändert“ wurde von der Experton Group exklusiv für BT Germany durchgeführt. Von März bis April 2012 wurden dafür in Deutschland 100 Entscheider aus Unternehmen verschiedener Branchen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt.

So erwarten drei Viertel der Entscheider (76 Prozent) erhebliche Auswirkungen im Bereich der Storage-Systeme durch das Big-Data-Phänomen. Zwei Drittel (64 Prozent) sehen einen großen Handlungsbedarf bei der Server- und Netzwerkinfrastruktur sowie der Bandbreitenkapazität auf sich zukommen, während nur rund die Hälfte (55 Prozent) große Auswirkungen bei den Analyse- und Reporting-Systemen vorhersieht.

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Es zeigt sich, dass die Herausforderungen des Datenwachstums zuerst auf der Infrastrukturseite gemeistert werden müssen, um danach im Rahmen der Analyse- und Reportingprozesse von Nutzen sein zu können.

Die Unternehmen haben wiederum große Erwartungen an Big Data: Wenn sich der immer größere Datenbestand in Zukunft systematisch verarbeiten und auswerten lässt, erhoffen sie sich positive

Weitere Informationen finden Sie unter: globalservices.bt.com/…/whitepaper_on_big_data

Beste Grüße

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif