Der Monster-Employment-Index ist wieder veröffentlicht worden mit dem monatlichen Vergleich. Der Index ist alleine durch seine Konstanz zu einem guten Indikator für den Recruiting-Markt geworden. Mein letzter Blog dazu ist vom 12. Oktober: Monster-Employment-Index stark wachsend. Höchstwert seit 21 Monaten
Nun liegen die April-Zahlen 2011 vor.
Im April 2011 steigt der Monster Employment Index Deutschland auf 159 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr liegt das Wachstum der Nachfrage in Deutschland somit bei 45 Prozent. Der Index zeigt, dass Deutschland weiterhin zu den europäischen Ländern mit den langfristig positiven Entwicklungstrends gehört.
Im Monatsvergleich der Industriesektoren schneidet der Bildungsbereich mit einem Zuwachs an Online-Stellenangeboten von 13 Prozent am besten ab. Der schwächste Sektor - ohne einen Zuwachs im April - ist Management und Beratung. Der Vormonatsvergleich der Bundesländer zeigt, dass in Bayern im April weniger Stellen online ausgeschrieben werden als noch im März, ein Minus von vier Prozent. Sachsen-Anhalt liegt mit einem Zuwachs von 15 Prozent im Monatsvergleich vorn.
Die Beratung mit dem geringen Zuwachs wundert mich nicht so sehr, denn das Wachstum und damit die Quantität der Ausschreibungen war in den letzten 1,5 Jahren bereits sehr hoch.
Der Sektor Transport und Logistik verzeichnet - trotz einer leicht nachlassenden Wachstumsrate - den deutlichsten Jahreszuwachs mit 112 Prozent. Auch die Zahl der Online-Stellenangebote in den Sektoren Kreditinstitute und Versicherungen sowie Rechungs- und Steuerwesen entwickelt sich weiterhin positiv. Im regionalen Vergleich schneidet Baden-Württemberg wiederholt am besten ab, mit einem Anstieg der Personalnachfrage von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
"Die deutsche Wirtschaft bleibt eine der stärksten in Europa, trotz globaler geopolitischer Probleme und instabiler Rohstoffpreise", sagt Andrea Bertone, CEO von Monster Europa. "Einige Bereiche, in denen die Personalnachfrage sonst kontinuierlich ansteigt, wie der Produktions- oder Transportsektor, lassen im April verglichen mit dem Vorjahr leicht nach. Die Inlandsnachfrage gleicht dies jedoch aus. Dabei spielt vor allem die Nachfrage in den von Konsumenten abhängigen Sektoren eine bedeutende Rolle."
Beste Grüße
Marcus Reif
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