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Recruiting ist mehr als Bauchgefühl

Der größte Einfluss auf das Recruiting von außen ist die Digitalisierung. Nach innen ist es die Professionalisierung und Qualifizierung des Recruitings. Wir müssen weiter in die Handlungsorientierung und Wirksamkeit der Recruiter investieren. Wie funktioniert verlässliche Personalauswahl ohne Filter? Und wie gewinnen wir die besten Kandidaten mit einer Attitüde „wir bewerben uns bei den Bewerbern“ mit der besten Candidate Experience?

Wir dürfen auch nicht den Kulturwandel vergessen. Meist sind die dienenden Prozesse sehr innengerichtet, auf die Fachbereiche ausgerichtet. Das geht in diesen Zeiten des absoluten Arbeitskräftemangels nicht mehr. Unsere Prozesse müssen auf die Kunden ausgerichtet sein. Und vermutlich ist das keine neue Info, die Kunden des Recruitings sind primär die Kandidaten, sekundär die Fachbereiche.

Unsere Herausforderungen sind groß. Sei es der Arbeitskräftemangel, zu altbackene Kultur, Führung aus den Achtzigern, mangelnde Diversity, unzureichende Personal- und Führungskräfteentwicklung sowie fehlende Kompetenzmodelle. Recruiting funktioniert wie ein Seismograf für notwendige Modernisierungen in unseren Unternehmen. Das ist eine echte Chance, rauszukommen aus den kulturellen Monokulturen aus den Achtzigern. Die Bewerber von heute haben klare Wünsche und Erwartungen an ihre Karriere.

Mit mehr Fokus auf modernes People-Management und der Frage, wie Agilität unserer Organisationen helfen wird, gewinnen wir die wichtigen Talente mit den richtigen Kompetenzen. Recruiting ist oft Moderator zwischen einem innenfokussierten Fachbereich und den Kandidaten. Der Arbeitskräftemangel, die Globalisierung, Digitalisierung und der Wertewandel der Generationen haben die Spielregeln verändert. Gerade die Berufseinsteiger von heute setzen nicht mehr die gleiche Leidensfähigkeit an den Tag, wie die Generation X, die heute über Einstellungen entscheidet. Mit einem neuen Rollenverständnis des Recruitings schauen wir neben der Fachlichkeit viel stärker auf Persönlichkeit, sozio-kulturelle Passung, kognitives Leistungspotenzial, kommunikative Kompetenz, analytische Kompetenz und gegebenenfalls noch Umfeld-Kompatibilität, runden das Kandidatenbild mit den üblichen Softskills ab.

Recruiting ist mehr als Bauchgefühl!

Beste Grüße

Marcus Reif

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