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Marcus schreibt; mein Weblog
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Marcus Reif |
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Betreff: |
Und noch ein weiteres Mal mit dem Kopf gegen die Wand ... |
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Geschrieben
von Marcus Reif am
22.07.2008 um
05:33 |
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Gestern und heute steht es in den Gazetten: "Hessen-SPD: Freie Hand für Experiment mit der Linkspartei".
War nicht letzte Woche noch davon zu lesen, dass der Parteinachsitzende Kurt Beck nicht "ein weiteres Mal mit dem gleichen Kopf gegen die gleiche Wand" laufen wollte? Wie ist dann die aktuelle Ansage zu verstehen? Frau Ypsilanti hat doch eindrucksvoll gezeigt, dass ihre Reihen nicht geschlossen sind und nicht jeder ihre Einschätzung eines rot-dunkelrot-grünen Bündnisses teilt. Wohin soll das also führen? Ein weiterer Schritt hin zu einem persönlichen und leider auch politischen Fiaskos?
Für die Politik an sich kann dies nicht förderlich sein. Für ein besseres Verständnis der Politik und den Aufbau von Vertrauen gäbe es sicherlich bessere Möglichkeiten.
Marcus Reif |
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Kakophonie in der SPD |
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Geschrieben
von Marcus Reif am
27.06.2008 um
7:13 |
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In Interviews zu Anfang dieser Woche versicherte Kurt Beck abermals, er halte die wochenlangen Unstimmigkeiten, auch in der Führung, jetzt für „weitgehend beendet“. Weitgehend beendet erklärte Kurt Beck diese Unstimmigkeiten allerdings schon seit Februar - nun ist Ende Juni! Nun gut, braucht bei einer Volkspartei sicherlich eine gewisse Zeit, bis das Basta des aktuellen Hirten bei den Schäfchen ankommt. Alles in allem ist dieses Rumgeeiere innerhalb der Partei kein gutes Zeichen für Parteien an sich sowie das Vertrauen in Politik und deren Vertreter. Und wenn ein Vorsitzender seit Februar etwas erklärt, was bis Juli nicht eintritt, könnten böse Zungen dies als Führungsschwäche bezeichnen. Diese Schwäche ist keine gute Gelegenheit für Häme, eher doch eine bedenkliche Entwicklung. In diesen Zeiten schaffen es Parteien kaum noch, bundesweit über 40-45 % in der Wählergunst zu klettern. Mit Einzug einer weiteren Partei - Die Linke - in den Bundestag werden Regierungskoalitionen schwieriger, weil zwei Parteien alleine nicht in der Lage sind, die Mehrheit zu stellen.
Ämterteilung führt Kurt Beck ins Feld. "Es gebe «keinen Automatismus» dafür, dass beide Ämter in einer Hand lägen", sagte er am Donnerstag dem Fernsehender RTL. Wenn das nicht ein Rückzugsgefecht par excellence ist. Tut der Partei aber auch nicht gut, wenn für seine Rede in der Fraktion Beck frenetischen Stehbeifall erhält, aber im Nachhinein jeder Fraktionär der erste am Mikro ist, um mitzuteilen, dass er "nicht an seinem Stuhl klebt". Das ist doch mal Loyalität!
Ich wünsche ein schönes Wochenende und ein für uns erfolgreiches Endspiel!
Marcus Reif |
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Betreff: |
8 Millionen Euro für die SPD |
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Geschrieben
von Marcus Reif am
25.06.2008 um
23:07 |
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SPD-Medienholding DDVG heuschreckelt: Ihre Zeitungsverlage sollen sparen, auslagern und Stellen streichen, um mehr Profit zu machen. Rund acht Mio Euro fallen in diesem Jahr für die Partei ab.
Quelle: horizont.net
Aus diesem Blickwinkel sieht die Parteienfinanzierung doch ganz anders aus. Ein Wahlkampf auf Landesebene steht mit rund 2-2,5 Mio. EUR in den Büchern. Mit 8 Mio. EUR kann man sicherlich das eine oder andere bewegen, was rein finanziell anderen Parteien nicht möglich ist. Und von der Freiheit des Journalismus' haben wir noch gar nicht gesprochen. Stichwort: Frankfurter Rundschau, die "abhängige" Tageszeitung ... |
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Marcus Reif |
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Betreff: |
Fachkräftemangel vorbeugen - Forum für Vordenker |
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Geschrieben
von Marcus Reif am
30.05.2008 um
19:23 |
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Das „2. Forum für Vordenker” der Kommunikationsagentur Profilwerkstatt wird sich am 3. Juni mit dem Thema „Quo Vadis, Fachkräfte? - Unternehmen attraktiv positionieren, qualifiziertes Personal finden und halten” beschäftigen. Die Veranstaltung widmet sich dem Problem des inzwischen in einigen Branchen beklagten Fachkräftemangels und zeigt arbeitgeberspezifische Lösungen auf. Das dazu entwickelte „WOW!-Konzept” stellen Oliver Mattern, Geschäftsführer Mattern & Company, und Ralf Ansorge, Geschäftsführer Profilwerkstatt, gemeinsam vor.Im Mittelpunkt des Konzepts stehen kleine und mittelständische Unternehmen, die sich gegen drohenden Fachkräftemangel mit einer Attraktivitätssteigerung wappnen. In der Analyse werden sowohl die Qualität als Arbeitgeber als auch die Qualität der personalspezifischen Kommunikation erfasst. Nach der Auswertung erhalten Firmen konkrete Empfehlungen, wie sich ihr Unternehmen wirkungsvoll in Szene setzen kann: bei bestehenden Mitarbeitern ebenso wie bei potenziellen, in der Öffentlichkeit, bei Events, Messen, im Internet, bei Schülern, Studenten und Professionals.
Neben Mattern und Ansorge referieren zwei weitere Personal- und Kommunikationsexperten zur Zukunft der Personalkommunikation. Über „Effektive Personalkommunikation als strategischer Erfolgsfaktor” spricht Prof. Dr. Wolfgang Jäger, Professor für BWL und Spezialist für Medienmanagement, Personal- und Unternehmensführung an der FH Wiesbaden. Marcus Reif, Leiter des E-Recruiting bei der Unternehmensberatung Accenture, erläutert in seinem Vortrag „E-Recruiting 2.0 - neue Wege des Recruitings” die Vorzüge des Internets als Plattform bei der Personalsuche.
Das „Forum für Vordenker” startet am 3. Juni 2008 um 18 Uhr im Kongresszentrum Darmstadtium in den Räumen 3.02 bis 3.04. Anmeldungen erfolgen unter [1] www.profilwerkstatt.de/vordenker. |
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Von: |
Marcus Reif |
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Besucher der Website www.reif.org |
Betreff: |
Vorwärts nimmer, linksrum immer |
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Geschrieben
von Marcus Reif am
27.05.2008 um
05:26 |
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Wie man es auch dreht und wendet. Beck sagt, wir machen nichts mit den Linken. Nun ja, eine Bundesversammlung ist ja keine Ansammlung von spontanen Flashmobs. Da sitzen Mitglieder von Bundes- und Landtagsfraktionen und somit bunt colorierte Parteimitglieder. Da braucht man kein Mathematiker sein. Zustimmung für Gesine Schwan gibt es durch die Grünen - dort aber nicht blindlinks - und natürlich durch die SPD. Das alleine macht keinen König. Also, wo kommen die fehlenden Stimmen für die Mehrheit her? Von links. Die Linke kann ja rein zufällig mitstimmen. Und dieser Zufall hat natürlich keine Auswirkungen auf zukünfige Politik.
Beck wird von Lafontaine am Nasenring hinter sich hergezogen. Und er selbst sieht es nicht. Mit seiner dummdreisten Rhetorik meint er, glaubhaft zu versichern, dass unter ihm die SPD nicht in eine Rot-Rot-Grüne Zukunft entschwindet. Beck sagt, die SPD werbe um Unterstützung bei der ganzen Bundesversammlung. Da CDU/CSU sowie FDP sich für Köhler ausgesprochen haben, wo wirbt er denn dann? Rechts und links!
Das ist doch Satire. Ypsilanti und Nahles werben offen und offensiv um die Unterstützung der Linken. Und wer Hessen beobachtet, der weiß, was Zusagen aus der Ecke bedeuten. Nichts.
Freue mich immer wieder über die Aussage: "ich stehe für eine neue politische Kultur".
Oh, ja! |
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