Rankings sind die Währung des Employer-Brandings

Neben den internen Key-Performance-Indicators, wie Quantität und Qualität der Bewerbungseingänge, Prozessgeschwindigkeit mit “Time to hire” und Kosten-KPI “Cost per hire” spielen natürlich die externen Bewertungen der Arbeitgeberattraktivität eine große Rolle im Recruiting und Employer-Branding. Die populären Rankings in Deutschland für die Top-100-Arbeitgeber sind vom Trendence Institute und von Universum Communications. Beide Studien erscheinen für die befragte Zielgruppe der Absolventen im April/Mai des jeweiligen Jahres. Trendence nutzt dafür den Medienpartner Manager-Magazin, dessen Inhalte auch auf Spiegel Online erscheinen; Universum arbeitet mit der Wirtschaftswoche zusammen.

Da die Anzahl der Studien mittlerweile von Laien kaum noch zu beschreiben sind, fokussiere ich mich mal auf die Absolventen (Graduales). Beide Institute veröffentlichen allerdings noch weitere Studien über Ländergruppen, Seniorität und Exzellenz.

Rankings von Trendence

Schülerbarometer

Graduate Barometer Deutschland – Business Edition

Graduate Barometer Deutschland – Engineering Edition

Graduate Barometer Deutschland – IT Edition

Graduate Barometer Deutschland – Law Edition

Young Professional Barometer

Rankings von Universum

Ideal Employer Rankings

Student Survey’s

Professional Survey’s

World’s most attractive Employers

Trendence und Universum

Information

Universum

Trendence

Methode Anonymisierter passwortgeschützter Online-Fragebogen
Feldphase Oktober 2010 bis März 2011 September 2010 bis Februar 2011
Zielgruppe Studenten aller Semester Examensnahe Studenten
Fächergruppen Business, Engineering, IT, Natural Sciences Business, Engineering, IT
Verteilung Fragebögen Per E-Mail
Auswahl Hochschulen Hochschulen werden gefragt, ob sie teilnehmen wollen
Auswahl Studenten Wird vom jeweiligen Institut vorgenommen
Unternehmensliste Liste mit 130 Unternehmen Liste mit 100 Unternehmen
Pflege der Liste erfolgt fortlaufend durch Abstimmungen und Ergänzungen der Studenten

 

Unterschiedliche Zusammensetzung der Samples

Erkenntnisse

  • die Methodik beider Studien ist unterschiedlich
  • die Entwicklung der Platzierungen sind nicht gleichläufig. Es gibt Unterschiede
  • Grundgesamtheit und die Güte der Stichproben unterscheiden sich
  • die Stichproben werden anhand von unterschiedlichen Hochschulen und Samples gebildet
  • unterschiedliche Gewichtung der Hochschulen führt zu unterschiedlichen Bewertungen
  • Trendence befasst sich mehr mit der Zielgruppe, die examensnäher ist im Vrgl. zu Universum. Ergo könnte man in den Antworten mehr “Orientierung” der Zielgruppe vermuten

Verweise

Hoffe, dass diese kurzen Einblicke weiterhelfen bei der Erfüllung Ihrer Ziele im Employer-Branding.

Beste Grüße

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif

Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif