Am 09.02.2011 fand das mittlerweile 9. Symposium für Personaler in Frankfurt statt zum Thema “Recruiting-Trends 2011”, welches von Prof. Dr. Tim Weitzel, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, in Zusammenarbeit mit dem Online-Stellenmarkt Monster.de veranstaltet wird. Die Studie selbst ist renommiert und unter Personalern geschätzt. Diese Arbeitgeberbefragung, welche vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS), den Universitäten Bamberg und Frankfurt/M. und Monster.de unter den 1.000 der größten deutschen Unternehmen.

Ich mache mich mal an die Kurzform:

  • steigender Bedarf: 49 % der Unternehmen prognostizieren einen Personalaufbau
  • Internet-Kanäle dominieren im kurzfristigen Personalmarketing: 87 Prozent der offenen Stellen werden
    auf der eigenen Unternehmens-Webseite und
  • 61,2 Prozent in Internet-Stellenbörsen ausgeschrieben,
  • im Vergleich zu 20,2 Prozent in Printmedien
  • Auch der Großteil der tatsächlichen Einstellungen ist auf eine Stellenanzeige im Internet zurückzuführen (71,8 Prozent aller Einstellungen)

Die fünf wichtigsten unternehmensübergreifenden Recruiting-Trends sowie die fünf wichtigsten internen Herausforderungen bei der Personalbeschaffung:

Effektivität und Effizienz von Recruiting-Kanälen

Die besten Kandidaten kommen aus dem persönlichen Netzwerk: Die größte Zufriedenheit herrscht bei
den antwortenden Rekrutierungsverantwortlichen mit den Kandidaten, die 1) über das eigene, persönliche
Netzwerk, 2) über die eigene Unternehmens-Webseite und 3) über Internet-Stellenbörsen rekrutiert wurden.

Das beste Kosten-/Nutzen-Verhältnis bei der Schaltung von Stellenanzeigen haben die Unternehmens-
Webseite und Internet-Stellenbörsen. Die höchste Effizienz unter den sonstigen Maßnahmen im Recruiting
sehen die Befragten bei Praktikantenprogrammen.

E-Recruiting verbessert den Personalbeschaffungsprozess: Korrelationsanalysen zeigen, dass Formularbewerbungen
Daten- und Bewerberqualität erhöhen sowie Durchlaufzeiten und Kosten je Bewerbung
reduzieren können und dass der Einsatz von Bewerbermanagementsystemen mit sinkenden Kosten je
bearbeiteter Bewerbung einhergeht.

Zusammenfassung

  • Demografischer Wandel und Fachkräftemangel sind die wichtigsten unternehmensübergreifenden
    Recruiting-Themen 2011
  • Employer Branding und Mitarbeiterbindung sind die Schlüsselaufgaben für Personaler im Jahr 2011
  • Social Media in der Personalbeschaffung

Die “Appetitanreger” der Studie Recruiting-Trends können Sie hier herunterladen, um  dann natürlich die vollständigen hervorragenden Ergebnisse käuflich zu erwerben:

PDFRecruiting%20Trends%20Mittelstand%202011%20Management%20Zusammenfassung 
Recruiting%20Trends%202011_Management_Zusammenfassung 
Bewerbungspraxis%202011%20Management%20Zusammenfassung

Weitere Informationen unter monster.de > Studien

Beste Grüße

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif