In der zurückliegenden Woche war ich zu Gast bei einer Veranstaltung in München unter dem Titel Recruiting 2015. Eingeladen hatte mein alter Weggefährte Kai Deininger, gemeinsam mit seinem Vater Thomas Deininger und Prof. Dr. Wolfgang Jäger. Alle drei keine Unbekannten in der Recruiting-Branche. Getroffen hatte ich dort ebenfalls viele aus dem Kreise der Recruiting-Familie, insbesondere Dominik Hahn von der Allianz wollte ich erwähnen:

Aber nun zum Inhalt

Aus der Präsentation darf ich zitieren: Die Rollen der neuen Medien im Hinblick auf die Personalbeschaffungsprozesse sind vielschichtig. So hat die unternehmenseigene Karriereseite in den vergangenen Jahren etliche Evolutionsschritte vollzogen (von der „einfachen“ Homepage hin zum multimedialen Knotenpunkt mit Verbindungen ins Web 2.0).

Generell wird sich der Informations- und Kommunikationsmix weiter ausdifferenzieren: Zum einen in Richtung Employer Branding, zum anderen in Richtung Recruiting angereichert durch zusätzliche Kommunikationsformate und -kanäle im Sinne eines Recruitainments. Weiterhin erfordert der viel zitierte „War for Talents“ neue Strategien der Kontaktaufnahme und Bewerberansprache – so müssen die Unternehmen immer häufiger eine aktive Rolle im Recruiting-Prozess übernehmen und potenzielle Bewerber gezielt über die sozialen Netze ansprechen.

Über den ganzen Recruiting-Prozess hinweg wird die sogenannte „Candidate Experience“ stark an Bedeutung zunehmen. Das, was Unternehmen heute im Recruiting-Mix vielfach als „modern und schick“ empfinden, trifft oftmals nicht im gleichen Maße auf das Interesse der Kandidaten.

Recruiting, Employer Branding und Personalmarketing im Beschaffungsprozess Drei Aufgabenstellungen, am Ende ein Ziel: Einstellungen generieren

Ich möchte nicht zu viel von den Inhalten preisgeben, aber die Themenvielfalt in kurzen Stichworten darlegen:

  • Employer-Branding wird vom Fremdwort zur strategischen Herausforderung
  • Stellenanzeigen und Karriereseite im Internet bleiben die wichtigsten Personalmarketing-Aktivitäten
  • das eigene persönliche Netzwerk führt bei der Zufriedenheit über die Kanäle der eingestellten Kandidaten
  • Sourcing-Trend geht hin zur Interaktion
  • Print wird eine Zukunft haben (eine andere)
  • mobile Jobbörsen und Bewerbung über mobile Endgeräte werden zunehmend wichtiger
  • Bewegtbilder und Employer-Branding-Videos werden zunehmend wichtiger und eine größere Rolle einnehmen
  • Gamification und Recruitainment mit Online-Spielen werden eine Zukunft haben
  • Social-Media-Hype mit Überprüfung auf praxistaugliche Zukunft
  • überzogene Erwartungen an die Facebook-Karrierepräsenz
  • Maßnahmen-Controlling wird im Employer-Branding standard werden (müssen)

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Beste Grüße

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif