Es ist Ranking-Zeit!

Dazu hatte ich bereits Ende April gebloggt unter Ranking-Zeit: Trendence- und Universum-Studie 2015 – des Absolventen liebste Arbeitgeber.

Aber schauen wir mal auf die Rankings. Gerade jetzt am Wochenende war in der F.A.Z. im Buch “Beruf und Chance” der Leitartikel über die europäischen Ergebnisse der Studierendenbefragung von Trendence. Die selbst möchte ich gar nicht thematisieren, sondern mal einen Blick auf das große Ganze werfen. 

 

Arbeitgeberrankings 2015

Für einen ersten Vergleich habe ich die zwanzig Top-positionierten Arbeitgeber der Rankings von Trendence und Universum des Jahres 2015 für Deutschland, Europa sowie weltweit – hier nur Universum – gegenübergestellt. Man kann einige Trends herauslesen. Die Wirtschaftsprüfer nabeln sich von den klassischen Unternehmensberatungen ab, wenngleich sie genau in diesem Segment derzeit die größte Dynamik verzeichnen. Eigentlich paradox. Doch ist zu erkennen, dass sich McKinsey und BCG, also die beiden prominentesten Vertreter, eher durchschnittlich positionieren. Die WP-Gesellschaften hingegen haben in allen Rankings Konjunktur. 

Google schafft es in allen Rankings auf die vorderen Plätze. Die Erklärung von Frank Kohl-Boas, dass die Studierenden und Befragungsteilnehmern bei diesem Unternehmen das attraktive Bild haben, in erster Reihe der Digitalisierung der Wirtschaft und der Arbeitswelt stehen zu können, somit die Gesellschaft gestalten. Das dürfte stimmen.  

Screenshot 2015-06-27 15.24.25

Auffallend ist natürlich, dass beim globalen Ranking der erste Autobauer erst auf Platz 15 mit BMW kommt, allerdings in Deutschland in allen Rankings die Nr. 1 erklimmt. Auch im europäischen Ranking steht BMW zumindest bei Trendence auf Platz 4, bei Universum auf 13. Das mag man als typisch deutsches Phänomen werten, nämlich die starke Produktgewichtung bei der Arbeitgebermarke. Und zweifelsohne sind BMW und alle anderen auf den Top-Plätzen gerankten Unternehmen richtig attraktive Adressen. Doch steht vermutlich nicht der Charme einer persönlichen und fachlichen Entwicklung im Vordergrund, die schneller erfolgt als in linienorientierten Unternehmen, wie man das diese Karrieren global bewertet von Google, EY oder PwC erwartet. 

Die restlichen Vergleiche können Sie meiner Grafik entnehmen. Wünsche viel Vergnügen dabei. 

Beste Grüße

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif