Gero Hesse und Prof. Christoph Beck haben eine interessante Studie erstellt. Reiße diese gerne mal hier an, jeder der Interesse hat, findet unterhalb die Kontaktinformationen. Die Studie ist kostenfrei als PDF downloadbar. Gero hat dazu auch auf seinem wunderbaren Blog einen schönen Beitrag verfasst:

Saatkorn-Blog: Social Media Studie 2011: Wer ist „Best in class“ bei facebook, twitter, YouTube und Co?

Die größte empirische Studie rund um die Frage, wie Social Media im Personalmarketing und Recruiting eingesetzt wird, bringt neben den Ranglisten der DAX, MDAX und TecDAX Unternehmen auch diverse andere interessante Ergebnisse. So kann man sich ja die Frage stellen, wer die jeweils Besten in den Unterkategorien sind. Wichtig: das Ganze ist natürlich immer eine Zeitpunktbetrachtung und so etwas kann sich auch schnell ändern. Erhebung und Analyse stammen noch aus 2011, dies muß berücksichtigt werden. Schauen wir uns die einzelnen Kategorien einmal genauer an!

Management-Summary

  • Ziel der vorgestellten Studie war es, im Zeitraum vom 11. Juli bis zum 15. August 2011, die Social Media-Aktivitäten von 230 Wirtschaftsunternehmen in Deutschland möglichst objektiv zu bewerten und so den aktuellen Stand von Social Media im Personalmarketing und Recruiting darzustellen.
  • Untersucht wurden alle DAX-, MDAX- und TecDAX-Unternehmen, sowie jeweils dreißig Unternehmen der Größenklassen „bis 250 Mitarbeiter”, „251 bis 1000 Mitarbeiter“, „1001 bis 2500 Mitarbeiter“ und „mehr als 2500 Mitarbeiter“, die nicht im DAX, MDAX und TecDAX vertreten waren.
  • Zur Beurteilung der Social Media-Aktivitäten im Personalmarketing und Recruiting wurden folgende Plattformen im Hinblick auf ihre Bedeutung sowie Einbindung untersucht: die Karriere-Website der Unternehmen, Facebook, YouTube, Twitter, Xing, LinkedIn, Kununu, Mobile Anwendungen, SchülerVZ und StudiVZ.
  • Die Einbindung von Social Media auf den Karriere-Websites in Form von Entrypoints, User Generated Content oder „Tell a Friend”-Funktionen durch die Unternehmen erfolgt „nur“ durch 27,4 Prozent aller untersuchten Unternehmen.
  • 86,5 Prozent aller analysierten Unternehmen sind zwar auf Facebook präsent, jedoch haben „Nur“ 8,3 Prozent der Unternehmen eine Karriere-Fanpage. Die meisten Unternehmensprofile auf Facebook besitzen oft nur den Firmennamen, ohne Unternehmensbeschreibung oder nur mit einer Beschreibung aus Wikipedia.
  • 6,5 Prozent der Unternehmen sind mit einem Karriere-Account auf Twitter aktiv.
  • 74,3 Prozent aller analysierten Unternehmen besitzen Videos auf Youtube, allerdings haben „nur“ 21,7 Prozent spezielle Karrierevideos.
  • Xing ist die Plattform, auf der die meisten Unternehmen vertreten sind. 93,5 Prozent aller untersuchten Unternehmen haben eine Präsenz bei Xing.
  • LinkedIn nutzen 66,5 Prozent aller untersuchten Unternehmen und auch auf Kununu haben 65,2 Prozent der Unternehmen ein Profil.
  • 52,2 Prozent der Unternehmen sind mit Gruppen im StudiVZ vertreten und 20,4 Prozent der Unternehmen im SchülerVZ.
  • Im Gesamtranking aller untersuchten Unternehmen, belegt die Deutsche Telekom AG (DAX) den ersten Platz. Es folgen die Bayer AG (DAX), die BASF AG (DAX), die Commerzbank AG (DAX), die Daimler AG (DAX), die Douglas Holding AG (MDAX), die BMW AG (DAX), die Andreas Stihl AG & Co KG (>2500), die Continental AG (MDAX) und die Allianz SE (DAX).
  • Social Media Aktivitäten-Index: Die Steigerung des Social Media-Engagements beläuft sich auf 1,81 (TecDAX) über 3,29 (MDAX) bis 6,95 Prozentpunkte (DAX) im Vergleich zum Vorjahr.

Die Besten

Zur Studie

Dabei versteht sich die Studie primär als „Pulsmessung” und der definierte Social Media-Aktivitäten-Index als Maßstab. Untersucht wurden alle DAX-, MDAX- und TecDAX-Unternehmen, sowie in diesem Jahr erstmalig jeweils dreißig Unternehmen der Größenklassen „bis 250 Mitarbeiter”, „251 bis 1000 Mitarbeiter”, „1001 bis 2500 Mitarbeiter” und „mehr als 2500 Mitarbeiter”, die nicht im DAX, MDAX und TecDAX vertreten waren.

Zur Beurteilung der Social Media-Aktivitäten im Personalmarketing und Recruiting wurden folgende Plattformen im Hinblick auf ihre Bedeutung sowie Einbindung untersucht: die Karriere-Website der Unternehmen, Facebook, YouTube, Twitter, Xing, LinkedIn, Kununu, Mobile Anwendungen, SchülerVZ und StudiVZ.

Die Studie ist hier ab sofort als kostenfreier Download verfügbar (ganz unten auf der Seite).

Noch vorhandene Exemplare der letztjährigen Studie (inklusive umfangreichem Social Media Grundlagentext und detaillierter Kriterienbeschreibung) könnt Ihr gegen eine Schutzgebühr von 50 € hier bestellen: bastubbe@medienfabrik.de.

Beste Grüße

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif

Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif