Seit gestern steht das neue Design von xing.com. Vor einigen Monaten hätte man noch von Web-2.0-alike gesprochen, heute ist der Begriff doch fast schon old-school. Aber gut, eines ist klar, mit dem Redesign von xing.com geht das Business-Netzwerk den Weg, das Layout in eine längere und nachladbare Timeline zu packen. Facebook und Twitter sind die Vorreiter dieser Form der Content-Darstellung. Und man kann sagen, dass diese Form mittlerweile geübte Praxis und gelebte “User Experience” ist.

Viele englische Begriffe in meinem Text, will mich schon fast dafür entschuldigen. Aber bei dem Thema passt es ja. xing.com hat eine beachtliche Aufklärung für dieses Redesign betrieben. Eine eigene Microsite für das Redesign wurde geschaffen, auf der die Neuerungen erläutert und mit hintergründigen Informationen abgerundet wurden.

Sicherlich unken einige, bei einer so wesentlichen Änderungen der Darstellung und der Usability ist die Gefahr groß, dass sich von den Änderungen überraschte Nutzer abwenden und zu anderen Plattformen gehen. So gesehen ist die Aufklärungsarbeit mittels Microsite und Video-Erläuterung sinnvoll. Und mal ehrlich, LinkedIn sieht doch vergleichbar aus.

Ich bin gespannt, ob die Annäherung der Usability und der “User Experience” an die populären sozialen Netzwerke vorteilig für xing.com ist oder den Weg in die Beliebigkeit weist. Gerade LinkedIn wird in Zukunft in Deutschland stärker mitreden.

Beste Grüße

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif