In den Zeitungen wurde heute flott berichtet, dass die SPD den beginnenden Urlaub der Kanzlerin Merkel für den Wahlkampfbeginn nutzen möchte. Und nebst dieser klitzekleinen Meldung ist die SPD eher negativ in den Zeitungen.

Erst sollte Doris Ahnen ins Schattenkabinett, was aber nicht mehr Schattenkabinett heißen darf, sondern Wahlkampfteam. Und kaum wurde anerkennend über sie gesprochen, schon ist sie wieder weg.

Und dann kam der Urlaub in Alicante von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Skandalös ist die Nutzung des Dienstwagens im Urlaub wohl nicht, aber ein gefundenes Fressen im Sommerloch. Was erlaubt ist, muss aber nicht unbedingt sinnvoll sein. Ziemlich blödsinnig, den Mercedes vom Schaffner mit seinem 15-jährigen Sohn die 5.000 km von Berlin nach Alicante und retour – naja, das dann jetzt wohl doch nicht – fahren zu lassen. Ein Wagen der Botschaft dort unten wäre mindestens genauso passend und sicher. Betreffend Sicherheit: Ulla Schmidt gehört nicht zu den permanent personengeschützten Ministern.

Also, statt das sich die SPD mit Inhalten beschäftigt, redet Deutschland nun über den Dienstwagen. Ein feiner Auftakt zur Bundestagswahl!

Und wie das so oft ist, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das macht dann in der Regel Sixt. Schaut mal auf www.sixt.de. Habe gleich mal einen Screenshot gemacht, et voilà:

Ulla_Alicante

Man achte auf den Zusatz “29,- EUR pro Tag, inklusive Diebstahlversicherung“. :-) köstlich!

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif