Wie zu lesen ist, sind mehr als 80 % der DAX-30-Unternehmen in sozialen Netzwerken aktiv. Dies geht aus einer Umfrage der Wirtschaftswoche hervor.

21 der befragten Unternehmen sind auf Twitter.com aktiv. 17 der befragten Konzerne haben auf Facebook eine Präsenz. 16 Konzerne sind auf Youtube online. Nur 5 der befragten Unternehmen sind weder auf der einen, noch auf der anderen Plattform und nutzen ergo keine sozialen Netzwerken, darunter sind die Commerzbank und der Rohstoffkonzern K+S. Bei der Commerzbank wundere ich mich, denn sie sind auf Facebook mit einer eigenen Fanseite online, dies allerdings wohl erst seit kurzem. Die Commerzbank-Fanseite unter http://www.facebook.com/commerzbankcareer ist Karriere-orientiert ausgerichtet und existiert mit 300 Fans (Stand heute um 10:04 Uhr, ich bin Fan Nr. 300) erst seit Anfang April 2010.

Das sind alles in allem keine besonders erquickende Fakten. Sprechen wir mal rein aus der Recruiting-Perspektive. Heute in den Kommunikationskanälen der eigenen Zielgruppe nicht präsent und mehr oder minder aktiv zu sein, ist eine grobe Unzulänglichkeit. Im harten Wettbewerb um die richtigen Talente kann eine Nasenlänge voraus den entscheidenden Faktor ausmachen, weshalb sich ein Berufseinsteiger für oder gegen ein Unternehmen ausspricht.

Eine gute Übersicht über die aktuell in Deutschland präsenten Fanseiten auf Facebook gibt es bei Bernd Schmitz in seiner Aufstellung der Fanpages.

Beste Grüße

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif

Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif