Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat heute wieder einen sehr spannenden Artikel im Wirtschaftsteil. Der “Stellenreport” berichtet über “Welche Unternehmen wieder einstellen“. Ich freue mich über die Wirtschaftsbelebung sehr, auch wenn sie – wie die Wirtschaftsweisen sagten – noch unter Drogen stünde (damit meinen sie die Konjunkturpakete und Rettungsfonds). Ich freue mich aber auch, dass mein aktueller Arbeitgeber Accenture auf der Liste erscheint mit 1.000 Neueinstellungen. Ich freue mich fast noch mehr, dass mein zukünftiger (ab Montag) Arbeitgeber Ernst & Young ebenfalls vertreten ist mit 1.200 Neueinstellungen im Jahr. Das sind alles in allem fantastische Nachrichten!

In meiner Erinnerung an die letzten 18 Monate spielte die Wirtschaftskrise im Beruf keine überragend große Rolle. Wir haben viel und qualitativ hoch eingestellt. Nun sind Beratungen vorlaufende Industrie/Branche, was bedeutet, dass Wirtschaftskrise und Wirtschaftsbelebung dort recht früh zu fühlen sind. Das Gros der deutschen Wirtschaft bekommt die Wirtschaftsbelebung sicherlich erst 2011 so richtig zu spüren, vom Bürger noch abgesehen, der merkt diese Belebung vielleicht gar nicht. Die Konjunkturpakete schnüren den Spielraum für Steuersenkungen doch merklich ein, die Inflation und Angst vor der Euro- sowie der Staatenkrise hindern die politisch Handelnden vor großen Guttaten.

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote in Deutschland stand im Oktober 2010 bei 6,7 %, was knapp 3 Mio. Arbeitslose bedeutet. Das ist zwar individuell auf diese Personen gesehen kein Grund zum Jubeln, jedoch hatten manche “Experten” im Jahr 2008 eine Quote deutlich über 10 Mio. Arbeitslose prognostiziert. Gott, sei dank, dass dies nicht eingetreten ist.

Ich verweise gerne auf den Artikel in der F.A.Z., weil er richtig gut und hintergründig ist:

Stellenreport

Welche Unternehmen wieder einstellen

Die großen Unternehmen haben in diesem Jahr doppelt so viele Stellen geschaffen wie gestrichen. Während Pharmahersteller und Banken Stellen abbauen, überwiegt in anderen Branchen der Stellenaufbau. Die meisten Arbeitsplätze haben die Deutsche Telekom, der Staubsaugerhersteller Vorwerk und der Schraubenhändler Würth geschaffen.

Beste Grüße und einen guten Rutsch

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif