Buchempfehlung: Perspektivwechsel im Employer Branding

Mit einem gewiss verständlichen Maß an Stolz verweise ich auf ein in Kürze erhältliches Buch der beiden Herausgeber Gero Hesse, allgemein bekannt, und Prof. Dr. Roland Mattmüller von der European Business School Oestrich-Winkel, zum Thema “Perspektivwechsel im Employer-Branding”. Da ich einen bescheidenen Beitrag dazu leisten durfte, mache ich hier gerne Werbung dafür. 

Das Buch bietet einen ausgezeichneten Einblick ausgewiesener Experten, die systematisch die Erwartungen analysieren, Motive und Verhaltensmuster der Generation Y und Z und entwickeln Ansätze, um die jungen Nachwuchskräfte als Mitarbeiter zu werben bzw. später zu halten. Handlungsempfehlungen für die zielgruppenadäquate Gewinnung und Bindung dieser (zukünftigen) Mitarbeiter und Anspruchsgruppen stehen ergänzend im Mittelpunkt des Buches. Verantwortliche in den Unternehmen erhalten somit konkrete Hilfestellung, die Bedürfnisse und Wünsche dieser Altersgruppen, die bald den Großteil der Erwerbstätigen stellen werden, mit ihrer Unternehmenskultur in Einklang zu bringen und dem zukünftigen Fachkräftemangel vorzubeugen.

Gero schreibt auf seinem Blog: Wir befinden uns in einem grundlegenden Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der Digitalisierung gibt es fundamentale Änderungen, die sich insbesondere in der gestiegenen Bedeutung des Individuums auf dem Arbeitsmarkt äußern. Natürlich: aktuell betrifft das längst noch nicht alle Zielgruppen und Branchen, aktuelle Studien – zuletzt von der Boston Consulting Group – zeigen aber, dass sich der Arbeitsmarkt in Deutschland in einem Paradigmenwechsel befindet. Bereits deutlich erkennbar in Zielgruppen wie ITlern oder Ingenieuren, stärker spürbar in ländlichen Regionen macht sich allen Unkenrufen zum Trotz der Mangel an Fachkräften immer mehr bemerkbar. Und das beileibe nicht nur für Berufserfahrene, sondern insbesondere auch in jungen Zielgruppen, verstärkt durch die geburtenschwachen Jahrgänge. Der jährlich erscheinende Berufsbildungsbericht spricht hier eine klare Sprache. Zukunftsforscher wie Sven Gábor Jánzsky gehen davon aus, dass der deutschen Wirtschaft in 10 Jahren zwischen 2 und 5,2 Millionen Arbeitskräfte fehlen werden.

Und wie wurden unsere HR Abteilungen in den letzten 15 Jahren aufgebaut, welche Instrumente und Prozesse kommen dort größtenteils zum Einsatz? – Eben Prozesse, die noch für das „alte Denken“, in dem es weitaus mehr Kandidaten als Stellen gab, stehen. Der Berufs des Recruiters unterliegt einem massiven Wandel, Themenfelder wie Employer Branding und Talent Management werden immer wichtiger.

Deshalb kommen den Wünschen und Wertvorstellungen der Generation Y und Generation Z besondere Bedeutung zu. Nicht dass andere Generationen zuvor sich nicht auch gern mehr Autonomie, Demokratie, Flexibilität bei der Arbeit gewünscht hätten. Nur: der Markt funktioniert eben mit Angebot und Nachfrage. Und die Generationen Y und Z sind erstmals in der Situation, dass dieses Denken nicht nur gesellschaftsfähig wird, sondern aufgrund der Marktprinzipien eine ganz andere Bedeutung bekommt: die Machtverteilung zwischen Unternehmen und Mitarbeitern verschiebt sich – zugunsten der Mitarbeiter.

Das, was auf individueller Ebene jeden freut – für Wissensarbeiter mit gutem Fachwissen ist, Flexibilität vorausgesetzt, die Wahrscheinlichkeit, längere Zeit arbeitslos zu werden eher gering – stellt die Unternehmen insbesondere in der Personalarbeit vor große Herausforderungen. Möglicherweise sogar existenzielle Herausforderungen, denn wer keine neuen Mitarbeiter mehr bekommt, der steht schlecht da. Auch und gerade, wenn die Auftragsbücher voll sind.

Das neue Buch "Perspektivwechsel im Employer-Branding", bestellbar bei amazon.de unter http://www.amazon.de/Perspektivwechsel-Employer-Branding-Ans%C3%A4tze-Generationen/dp/3658063831/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1435136161&sr=8-1&keywords=Perspektivwechsel+im+Employer+Branding

Das neue Buch “Perspektivwechsel im Employer-Branding”, bestellbar unter amazon.de/Perspektivwechsel-Employer-Branding

Gero Hesse und Prof. Dr. Roland Mattmüller von der European Business School Oestrich-Winkel haben als Herausgeber ein Buch zusammen gestellt, welches sich unter dem Titel „Perspektivwechsel im Employer Branding: neue Ansätze für die Generationen Y und Z“ diesem Themenfeld widmet und gerade im Springer Gabler Verlag erschienen ist. Neben grundlegenden Überlegungen, die in einem pragmatischen Lösungsansatz für Unternehmen, dem „House of Employer Branding“, zusammengefasst sind, gibt es ergänzende Cases namhafter Ko-Autoren wie beispielsweise Marcus Reif (EY und Blogger), Christoph Fellinger (Beiersdorf und Blogger), Jörg Buckmann (ehemals VBZ und Blogger), Jo Diercks (Cyquest und Blogger) oder Ali Mahlodji (whatchado).

Also, bestellen Sie gerne das Buch direkt vor unter amazon.de/Perspektivwechsel-Employer-Branding

Mein Beitrag in diesem Buch ist überschrieben mit:

Employer Re-Branding

Hier ein kurzer Teaser, mehr dazu im Buch:

Die Zukunft der Arbeitswelt ändert sich, und selbst die Realität unterscheidet sich ebenso in massiver Art und Weise von der Arbeitswelt von vor 15 oder 20 Jahren. Das ist doch Grund genug, einen Blick auf diese Veränderung zu werfen und zu beleuchten, welche Auswirkungen dies auf den Arbeitsmarkt, die Arbeitskräfte, Bewerberinnen und Bewerber und die Arbeitgeber hatte, hat und noch haben wird.

Die Herausforderungen für die hiesigen Unternehmen sind massiv und steigen stetig. Die rapide alternde Bevölkerung, die geringe Geburtenrate und der daraus entstandene Fachkräftemangel sind alles keine düsteren Geschichten von Fabulisten, sondern bittere statistische Realität der Unternehmen heute.

Und hier noch einige Impressionen von der Buchpräsentation:

Beste Grüße 

Marcus Reif

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif