Der BPM hatte bei mir nachgefragt, ob ich ein paar Zeilen zum Human-Resources-Manager mit dem Titelthema „Braucht HR mehr Mut?“ beisteuern möchte. Super gerne, ein total charmantes und wichtiges Thema. Mein Eindruck, ob sich Personalmanager manchmal selbst Denkbarrieren auferlegen oder an alten Mustern festhalten. Auch die Frage, ob es sich lohnen würde, öfters ins kalte Wasser zu springen oder sollte man im „People Business“ lieber keine Experimente eingehen? In welchen Bereichen würde es HR meiner Meinung nach gut tun, neue Wege zu beschreiten? Habe mich gerne mit den Fragen beschäftigt und einen kurzen Beitrag geliefert:

Der Vorwurf gegenüber HR ist stets gleich: bürokratisch, langsam, keine Ahnung vom Geschäft. Wir haben eine große Chance, uns im Wandel der transformierenden Märkte als werte- und strategiekonformer Partner der Geschäftsleitung zu etablieren. Wir können Gestalter der Unternehmenszukunft sein. Dafür müssen wir raus aus der risikoreduzierten Administration und rein in die gestaltende Rolle. Das bedeutet, Mut zu haben, um neue Wege zu gehen: auf Augenhöhe mit dem Business über die Gestaltung der Organisation, der Führung und der Kultur zu sprechen. Und das gleichzeitig effizient und flexibel, um die Schwankungsanfälligkeit der Unternehmen auszugleichen. Die Demografie, zunehmende Digitalisierung und der Wertewandel in der Gesellschaft – insbesondere bei den jüngeren Generationen – stellen alle Unternehmen vor die Frage, wie sie ihr Geschäftsmodell künftig erfolgreich betreiben können. Also stellen wir uns dafür auf und lassen Sie uns Mut haben zum Unkonventionellen, Mut zu Werten mit dem Menschen im Mittelpunkt.

Marcus K. Reif

Quelle und Link: humanresourcesmanager.de/magazin/mut

verfasst durch Marcus K. Reif
Passionierter Personaler, engagierter Kommunalpolitiker, stolzer Vater und treuer Eintracht-Frankfurt-Fan. Erfahren Sie mehr über mich auf meiner Profilseite. Freue mich auf den Dialog! Und bis dahin gibt es Neues auf Twitter @marcusreif